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Rückblick auf den 1. MMPT Fichtelbergmarschs

Am 3. Mai 2008 war es endlich wieder soweit. 53 Wanderbegeisterte trafen sich, um gemeinsam vom Sportforum in Chemnitz zum Fichtelberg zu wandern. Das Event, das im November 2007 noch Herbstmarsch hieß, nennt sich jetzt Fichtelbergmarsch und ist zu einer festen Größe im Veranstaltungskalender der Stadt geworden.

Los ging es 5.30 Uhr morgens bei angenehmen 7 Grad. Das Starterfeld war bunt gemischt: Profis und Anfänger, Jung und Alt (18 - 64) und sogar ein Hund machte sich mit auf den Weg. Die Teilnehmer fanden sich vorwiegend aus Chemnitz und Zwickau ein, wo MMPT hauptsächlich agiert. Im Vordergrund stand dabei nicht, in einem Wettkampf sportliche Höchstleistungen zu vollbringen, sondern der Spaß an der Bewegung, die Herausforderung und der Wille anzukommen.

Das Feld startete recht zügig mit durchschnittlich 5,7 km/h in die ersten 2 Stunden. Als dann die erste von vier Pausen anstand, waren auch die Letzten endlich wach. Nach einer ordentlichen Stärkung - Speis und Trank waren im Startgeld enthalten - setzte sich der Zug wieder in Bewegung. In nun etwas gemäßigterem Tempo ging es weiter in Richtung Greifensteine, wo im Gelände der Jugendherberge Hormersdorf die zweite Rast stattfand. Zu diesem Zeitpunkt waren etwa 25 der insgesamt 60 Kilometer bewältigt und bereits die Ersten klagten über die einen oder anderen Wehwehchen. Trotz der Widrigkeiten überstanden fast alle auch die dritte Etappe und freuten sich dann nach 35 km über eine Stärkung an einem idyllischem Platz mit wunderbarem Blick aufs Ziel. Der Start in den vierten Teilabschnitt gestaltete sich für einige als doch recht mühsam und weitere Ausfälle waren abzusehen. Gut gestärkt und bei Sonnenschein ging es ab dem letzten Verpflegungspunkt am Unterstaubecken in Markersbach für 41 Wanderer und einen tapferen Hund auf zur letzten Etappe - dem Anstieg auf den Fichtelberg. Die 13 km sollten die anstrengendsten der ganzen Wanderung werden.

Getrieben von purem Willen und der wunderschönen Natur erreichten 41 Teilnehmer nach durchschnittlich 13 Stunden den Gipfel des Fichtelberges. Am Ziel angekommen, wo man einerseits in überglückliche und andererseits in geschundene, aber stolze Gesichter blickte, gab es eine letzte Stärkung, warme Decken und lobende Worte von Freunden und dem Organisator selbst. Nach einer Einkehr in die Gaststätte des Fichtelberghauses ging es gegen 21 Uhr mit dem Bus zum Sportforum zurück.

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